Zusammenfassung
Das Model Context Protocol (MCP) ist ein offener Industriestandard, der von Anthropic initiiert und schnell von anderen Branchenführern wie OpenAI, Google DeepMind und Microsoft adaptiert wurde. Strategisch gesehen löst MCP das größte Problem der Enterprise AI: die fragmentierte Datenlandschaft.
Es standardisiert die Art und Weise, wie KI-Modelle (wie Claude oder GPT) sicher und effizient auf Unternehmensdaten (CRM, ERP, Dokumente) und Tools (Jira, Google Analytics) zugreifen und in diesen Aktionen ausführen können.
Für z.B. C-Level und Management bedeutet MCP: Es ist der technische Hebel, um aus teuren, isolierten KI-Experimenten eine skalierbare, produktive und vor allem kontrollierbare Unternehmens-KI zu machen.
Die Strategische Notwendigkeit
Warum MCP jetzt zählt
Die Lösung: Standardisierung und Skalierung
Interoperabilität und Flexibilität
Technische Architektur
Die drei Komponenten
Obwohl die Zielgruppe nicht technisch ist, hilft das Verständnis der Rollenverteilung für Entscheidungen über Architektur und Budget.
Der MCP Host / Client (Die App): Das ist die Anwendung, mit der der Nutzer interagiert (z.B. eine KI-Plattform, ein Chatbot, eine IDE wie Cursor). Der Client innerhalb dieser App sendet strukturierte Anfragen (Was soll getan werden?) im MCP-Format.
Der MCP Server (Der Treiber): Dies ist die entscheidende Komponente. Der Server fungiert als Übersetzer oder Adapter. Er empfängt die standardisierte MCP-Anfrage und übersetzt sie in die spezifischen API-Aufrufe des Zielsystems (z.B. eine Jira API).
Die Datenquelle / Das Tool: Das sind die tatsächlichen Systeme, z.B. SAP, Salesforce, lokale Dateien oder Google Drive. Die Trennung dieser Rollen garantiert die Modularität und Skalierbarkeit des gesamten Ökosystems.
Ausblick und Empfehlung
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